BREMER LEUTE

„Wer steckt eigentlich dahinter?“ fragen wir uns bei dem einen und anderen Insider – und machen uns auf den Weg. Was und wen wir dabei kennengelernt haben, erzählen wir euch hier:

Bremer Bonbon Manufaktur Café LisboaCoockies Cupcake  • EislaborfairtragenHafen-CasinoKarton & PappKäseschmidtchenLeMacaraLiebesBisschenLOXNur ManufakturPanamaRauchs CafébarSelFairveganbarVengo  • Yalla YallaYellowBird Coffee


 
Daniel Wenkel (und das Team) von YellowBird Coffee

Nur die allerbesten Kaffees servieren! Meisterhaft gebrüht, versteht sich. An einem Ort, an dem sich die Gäste willkommen und die Gastgeber|innen wohl fühlen. Und alle Speisen handgemacht. Das ist schon immer Daniels und Amandas Traum gewesen.

Nach reichlich Erfahrung in der Gastronomie wird den beiden klar: Unser Traum braucht ein eigenes Café. Ein Specialty Coffee House… ein… YellowBird Coffee!

Geschmackvoll soll es dort zugehen, in jeder Hinsicht. Chillig und offen für alle. Und alles handwerklich, sauber und fair produziert. Soweit die schöne Idee.

Aber was sich dann daraus entwickelt hat, schwärmt Daniel, das ist der wunderbaren Zusammenarbeit mit dem „allerbesten Team“ zu verdanken: Menschen mit Ideen und Leidenschaft, mit Liebe zum Detail und einer guten Portion Gastfreundschaft.

Bleibt den Gästen von YellowBird nur noch ans Herz zu legen: „Macht es Euch gemütlich“, „ drink, eat & tweet“ und „ gönn dir!“

Und wenn ihr wissen wollt, was Specialty Coffee ist – fragt einfach Daniel oder Ali. Die kennen sich bestens damit aus.

Brem’Insider | ausgehen & amüsieren | Cafés
YellowBird Coffee, Pappelstraße 79, Bremen-Neustadt

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>veganbar

Jochen Verhoff, Marc Moog & Teddy Holzen von der veganbar

Angenehm entspannt und unaufgeregt geht es bei den Dreien in der veganbar zu. Sie machen einfach das, was ihnen am Herzen liegt: vegan kochen. Whöner statt Döner zum Beispiel.

Marc war früher viel unterwegs. Mit seinem mobilen Bistro. Von Markt zu Markt, von Stadtteilfest zu Stadtteilfest hat er vielen Bremer|innen die vegane Idee so richtig schmackhaft gemacht. Bis die Zeit reif war, mit seiner beliebten veganbar sesshaft zu werden.

Jochen war schon Veganer, da war der Begriff noch weitgehend unbekannt. Außer in der Straight Edge Szene der 90er. Und in Jochens Elternhaus – seit er dem weihnachtlichen Fondue-Essen ein entschiedenes „No More“ (Youth of Today!) entgegensetzte.

Teddy war gerade mal fünf Jahre alt. Da entdeckte er in Opas Küche seine Leidenschaft fürs Kochen. Heute sprüht er über vor Ideen für vegane Gerichte. Auf seinem Blog V e g a n X c o o K i ng. Und für die begeisterten Gäste der veganbar.

Und warum liegt den Dreien das Vegane so am Herzen?
Na, wir wollen’s mal so sagen: Whöner statt Döner macht das (Tier-)Leben einfacher schöner.

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veganbar, Admiralstraße 97, Bremen-Findorff

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>Käseschmidtchen

Birte Schmidt von Käseschmidtchen

Jeder Käse hier hat seine Geschichte! Und Birte kann sie alle erzählen.

Zum Beispiel, wie der Reblochon im mittelalterlichen Savoyen als ,Steuervermeidungskäse‘ erfunden wurde, auf welche Weise der dänische Nordseekäse mit echter Nordseeluft gewürzt wird oder was es mit dem Aschestreifen im Morbier auf sich hat.

„Ja, und der irische Weichkäse aus St. Killian in Wexford, der wird noch per Hand… Moment – Kundschaft!“

Da interessiert sich jemand für den Cognac-Käse aus der Bologne. Wie der denn wohl schmecken würde? – „Also, ich liiiebe den ja! Aber der hat richtig Wumms, der ist nix für schwache Nerven! Sie können ja erst mal riechen“.

Schnuppern, probieren und „ihr könnt auch gerne kaufen!“ An der Käseschmidtchen-Theke wird viel geschnackt, gescherzt und gelacht.

Und weil Birte Käse soviel Spaß macht, kann man sich den bei ihr auch auf der Lasagne, in der Suppe, auf dem Flammkuchen, im Brötchen und mit Salat schmecken lassen.

Übrigens: Birte serviert auch Kaffee & Kuchen. Denn was wäre ein Käseschmidtchen ohne Käsekuchen!

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Käseschmidtchen, Ostertorsteinweg 91-92

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>Nur Manufaktur

Vanessa Just von Nur Manufaktur

Vanessa hat ein absolutes Faible für Handgefertigtes, für echte, authentische Produkte. „Ich selbst hab‘ ja nicht so viel Talent dafür. Aber was ich gut kann, das ist Marketing!“ Und da ist sie flott dabei.

Schon während des Studiums arbeitet sie als Projektmanagerin für einen Lebensmittel-Onlineshop. Kurz darauf stellt sie einen eigenen ins Netz. Mit handgefertigten Delikatessen aus allen Bundesländern.

Fortan ist sie mit Nur Manufaktur ganz in ihrem Element: entdecken und kosten, einkaufen und werben, verkaufen und verpacken, bloggen und posten. Jedem ihrer so wertgeschätzen Produkte und den „tollen Menschen“ dahinter widmet sie auf ihrer Website warmherzige Worte und informative wie unterhaltsame Zeilen.

Kein Jahr später ist sie auch offline präsent. Als eine der ersten experimentierfreudigen Bremer Unternehmer|innen im und fürs Citylab Bremen. Mit erlesenen „Bremikaten“ und Manufakturprodukten von umzu.

Und so ganz nebenbei mischt Vanessa noch beim altehrwürdigen Bremer Marketing Club mit. Als Vertreterin der JuMPs, der Junior Marketing Professionals.

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Nur Manufaktur, Ansgaritorstraße 16 | citylab

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SelFair

Selcuk Demirkapi von SelFair

Zurzeit ist Selcuk auf der Suche nach Shampoo. Nach Shampoo im 20-Liter-Kanister (mindestens!), zum Selbstabfüllen. „Das würde nochmal jede Menge mehr an Plastik einsparen!“ – 350 unverpackte Produkte bietet Selcuk schon in seinem Laden an. Aber das reicht ihm noch lange nicht.

Seine Kund|innen freut’s. Der Gelbe Sack wandert immer seltener vor die Haustür („und im Meer“) und Spaß macht es auch noch: selbst den Reis in die Vorratsbox rieseln lassen, duftendes, goldgelbes Kurkuma ins Gläschen füllen, Spülmittel abzapfen, Nüsse schaufeln… „Da lernen wir doch, unsere Lebensmittel wieder viel mehr wertzuschätzen.“ Deswegen bietet Selcuk in seinem SelFair auch fast alles in Bio-Qualität an.

Selcuk ist übrigens studierter Wirtschaftspsychologe. Was ist das eigentlich? – „BWLer mit Herz“. Na, das stimmt zumindest für Selcuk. Denn er liebt seinen Laden, das Gespräch mit den Kund|innen und seinen Traum vom gesunden und plastikfreien Konsum. Drücken wir die Daumen, dass er bald fündig wird und Shampoo im 20-Liter-Kanister seine Nummer 351 wird!

Brem’Insider | tauschen, leihen, kaufen | Bio & Fairtrade
Selfair. Vor dem Steintor 189

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LOX

Tina Fock & Thomas Walter vom LOX

Eigentlich gibt’s nicht viel über Tina und Thomas zu erzählen. Sie sind einfach da. Mit ihrem LOX, mitten in Walle. – Aber was seid ihr eigentlich, eine moderne Eckkneipe? Ja, … Nee, …

Egal. Die beiden erzählen lieber, wer sich so alles bei ihnen trifft: Student|innen auf einen Cocktail und Nachbarn auf ein Bierchen, eine DoKo-Gruppe und die Damen vom Seniorensport, eine Bürgerinitiative, ein Elternstammtisch und und und. Bei Tina und Thomas sind einfach ALLE gern gesehene Gäste.

Fast alle. „Kein Bier für Nazis!“ klebt auf ihrer Zapfsäule. – Den Sticker hat mal unser Schornsteinfeger drauf gepappt. Das passt.

Besonders bunt (in Walle wohnse alle!) geht’s bei Tina und Thomas zu, wenn Fußball angesagt ist. Viele bringen sogar ihre Kinder mit. Die gucken auch zu. Oder spielen draußen selber Fußball.

Kurzum: Genauso unaufgeregt wie ihr Stadtteil sein Neben- und Miteinander lebt, so be-leben Tina und Thomas ihr LOX. Die Kneipe für alle. Lecker Essen gibt‘s hier übrigens auch.

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LOX Cafe Bar, Bremerhavener Straße 41-43, Ecke Loxstedter Straße

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Bremer Bonbon Manufaktur

Sabine Marquardt von der Bremer Bonbon-Manufaktur

„Guck nur, diese Farbe!!!“ Mit leuchtenden Augen schüttelt Sabine eine frische Portion Bonbons mit Waldbeerenaroma vom Blech. Noch etwas weich und warm sind sie. Und jede|r im Laden darf mal davon kosten.

Die Zuckerbäckerei hat sie im schwedischen Gränna in Småland (Bullerbü!) erlernt. Dort, wo sie einst herrlich-fruchtig-süße Düfte in die traditionellen Bonbonläden lockte. Und wo ihr Traum von einer eigenen, kleinen Bremer Bonbon Manufaktur begann.

Die Aromen! Die Farben! Und ein Teig, der flott und geschmeidig geknetet, gezogen, gerollt, gedreht und nochmal gezogen werden will (zugucken lohnt sich)! Das Bonbonmachen ist „einfach ein Genuss für alle Sinne“. Und ihre traditionelle Bonbonpresse Sabines ganzer Stolz.

Sabines derzeitigen Lieblingssorten sind übrigens Kaffee, Pfefferminze und Grapefruit.

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Bremer Bonbon-Manufaktur Böttcherstraße 8

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Eislabor

eislabor

Damir & Srecko Birac vom Eislabor

„Was ist denn das neue für’n Eis?“ – „Schokolade-Milchreis!“ Jeden Tag gibt’s im Eislabor neue Schildchen zu schreiben. Denn Srecko und Damir experimentieren gerne. Mit Basilikum an Erdbeere, Lakritz an Himbeere, mit Kardamom, Sesam, Lavendel… Da kennt ihre Phantasie keine Grenzen.

Was Veganes ist auf jeden Fall immer dabei. Klassisch Vanille und Schoki sowieso. Srecko ist der Eismacher – Damir der Barista. Leckerer Kaffee gehört für die beiden nämlich unbedingt dazu. Zum Eislabor und zum gut gelaunten Plausch mit ihren Gästen.

Sonntags gibt‘s auch Kuchen. „Den macht Mama.“ Überhaupt: die Familie. Ohne die wäre vieles nicht so einfach (gewesen). Denn das Eisgeschäft ist nicht nur ein Zuckerschlecken.

Und was machen die Birac-Brüder im Winter? Ausruhen auf jeden Fall. Von der 7-Tage-Woche, über neun Monate lang. Und in diesem Jahr, da freuen sie sich schon drauf, einen DHL-Pakettransporter zur mobilen Eis(labor)diele ausbauen…

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Eislabor Bremen, Am Schwarzen Meer 152

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 mohamed

Mohamed Ismail von Yalla Yalla

Sein Herz schlägt für Falafel. Mit all ihren bunten Gewürzen und herrlichen Aromen. Was hat er die vermisst, als er vor 16 Jahren nach Bremen kam! Da half nur eins: Selber machen! „Viel mehr als Milchreis konnte ich damals aber nicht,“ grinst Mohamed. Also hat ihn seine Mutter in die hohe Falafel-Kunst eingewiesen. Per Telefon aus dem fernen Aswan in Ägypten.

Sein täglich Brot verdiente er erstmal als Koch in diversen Bremer Lokalen. Da hatte er nun mit ganz neuen Gewürzen und Zutaten zu tun. Wie die wohl an den geliebten Falafeln schmeckten? … Lecker! Sein Sandwich Bremen kam gleich auf seine noch „virtuelle“ Speisekarte. Für seinen Traum vom eigenen euro-orientalischen Streetfood-Laden.

Und den lebt er nun, mit YallaYalla Falafel! Vielfalt ist für Mohamed immer noch alles in der Falafelküche. Das passt doch prima zu Bremen. „Und ich bin ja längst (auch) Bremer.“

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YallaYalla Falafel!, Vor dem Steintor 117

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 liebesbisschen-lisa

Lisa Husemann von LiebesBisschen

Lange war’s ja nur so eine „spinnerte Idee“. Immer mal wieder. Bis ihr Job als Produktionstechnikerin zuende ging und sie vor der Frage stand: Suche ich einen neuen Job, notfalls weit weg von Bremen? Oder probier ich jetzt doch mein Herzensding aus?

Und da ist es nun: Lisas kleines Café & Nähstübchen, das LiebesBisschen in der Kornstraße. Ganz nach ihrem Geschmack eingerichtet 🙂. Schon eher was für Frauen, wie sie meint. Aber Männer kommen auch hierher, meist allein und mit einem Buch in der Hand. Und ebenso angetan von Lisas Kuchenkreationen. Die backt sie übrigens auswärts, in der KULTURKÜCHE.

Hugo, die Nähmaschine, hat dagegen seinen angestammten Platz im Café. Allzeit bereit für Lisas selbst kreierten Portemonnaies und andere textile Kunstfertigkeiten. „Oh, wie schön! Sowas könnt’ ich nie!“ hört Lisa oft von ihren Gästen. Aber die lehrt sie in ihren Kreativkursen gerne eines Besseren. 😉

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LiebesBisschen, Kornstraße 108

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Karton & Papp

Karton_Papp

Nico Hirschmann & Timo Schumacher vom Karton und Papp

Sie sind Freunde, arbeiten gerne zusammen und haben den Kopf voller Ideen. Und viele ihrer Gäste, Nachbarn und Mitarbeiter|innen auch. „Wir sind für (fast) jeden Schabernack zu haben.“ Für Lindy Hop zum Beispiel, für Longboard Creative Workshops oder – demnächst – für den LÜÜ-Flohmarkt. All sowas findet bei Timo und Nico seinen kreativen Raum.

Soziokulturelles Projekt nennt man das wohl, was die beiden mit dem Karton und dem Papp betreiben. Aber solche Worte sind nicht wichtig. Wichtig sind Aufenthaltsräume, drinnen wie draußen, in denen sich was entwickeln kann. Essen & Trinken gehört auch dazu. Regional, bio und – nicht verschwenderisch! Hier wird nicht für die Tonne gekocht, irgendwann ist der Mittagstisch einfach aus.

Karton & Papp ist, man ahnt es schon, für Nico und Timo selbst nicht zuletzt Lebens(!)raum. In und mit ihrer Neustädter Nachbarschaft.

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Karton, Am Deich 86 (Alte Schnapsfabrik)
Papp, Friedrich-Ebert-Straße 1

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Hafen-Casino

Hafen-Casino

Rita Otten vom Hafen-Casino

Eigentlich sollte ihr Hafen-Casino nach dem Willen der Überseestadtplaner Platz für Neues machen. Damals vor 15 Jahren. Aber das wollte Rita nicht hinnehmen. Und ihre Gäste auch nicht. Flugs sammelten Trucker, Hafenarbeiter, Angestellte und sogar die Chefs renommierter Hafenbetriebe 2.400 Unterschriften: Rita soll bleiben! Und das ist sie denn auch.

Heute mischen sie und ihr Mann Heiner bei der kulturellen Entwicklung der Überseestadt ordentlich mit. Zum Beispiel als Gastgeber|in für Songs & Whispers. Und als Treffpunkt für alle. „Platz ist immer, wir rücken zusammen,“ versichert uns ein Stammgast. „Hier schnackt sowieso jeder mit jedem.“ Und dazu gehören längst auch die Neuankömmlinge in der Überseestadt.

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Hafen-Casino, Waller Stieg 6 (beim Holzhafen)

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Panama

Panama
Janosch Kurzrock & Alex Mossler vom Panama

„Guck mal, gegenüber wird ‘n Laden frei. Da könnten wir doch ’ne gemütliche Spelunke draus machen.“ Gesagt, getan. Viel (Geld) braucht’s dafür nicht: Baumaterial, Möbel, Spiele und Deko gibt’s schließlich mehr als genug. Zum Beispiel auf dem Sperrmüll. 

Eine Portion Mut, oder besser: zwei Freigeister wie Janosch und Alex, gehören aber schon dazu. Zu einer Kneipe, die nie „fertig“ sein wird. Janosch werkelt ständig an der Einrichtung weiter, baut neue Fundstücke und ausrangierte Schätze seiner Gäste ein. Alex erfindet die Speisekarte immer wieder neu, probiert gerne was aus und bittet auch mal andere Kochkünstler|innen an den Herd. Nur die leckeren Pommes – die bleiben. 🙂

Alex und Janosch sind übrigens Mit-Initatoren des Peng! von gegenüber. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Panama, Osterstraße 49

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Café Lisboa

Lisboa
Thorsten Schott von Café Lisboa

Früher war er mal Herrenausstatter. Daher die Fliege, die er heute noch oft und gerne trägt 😉. Jetzt steht Thorsten jeden Tag gut gelaunt an der Espressomaschine, serviert Pasteis de Nata und verbreitet mit seinem Café eine Atmosphäre, wie er sie in Lissabon, Porto und Lagos kennen und lieben gelernt hat. 

„Das ist hier ja wie in einer Pastelaria!“ ist daher das schönste Kompliment, das er zu hören bekommt. Und wer von seinen Gästen dazu noch etwas über die portugiesische Kaffeeröstkultur, die Zertifizierung von Fliesen, die Eléctrico No 28 oder DIE Welle im portugiesischen Atlantik erfahren will, ist bei ihm immer an der richtigen Stelle.

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Café Lisboa, Friedrich-Ebert-Straße 121

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Rauchs Cafébar

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Monika & Matthias Rauch von Rauchs Cafébar

12 Jahre lang haben sie Reisegruppen durch italienische Städte und Lokale geführt. Bis sie zuhause in Bremen selbst eine Cafébar eröffnen. Mit südländischem Flair versteht sich, gutem Kaffee und – wie es sich für passionierte Reiseführer|innen gehört – einem ansehnlichen Stapel an Bremen-Literatur.

Rauchs Cafébar ist Monikas und Matthias’ zweites Zuhause. Und bei Geschäftsleuten, Angestellten, Hotelgästen und Anwohner/innen in der Nachbarschaft sehr beliebt. Ein kleiner Plausch mit den Wirtsleuten ist immer drin. Und dem Hauch von Urlaubsfeeling erliegt wohl jede/r gern.

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Rauchs Cafébar, Langenstraße 74

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Vengo

Vengo

Yasemin Dericioglu von Vengo

Yasemin überzeugt lieber mit Geschmack als mit großen Worten. Zum Beispiel die drei Fleischliebhaber, die sich eines Tages in ihr Restaurant verirrten, nichts ahnend vegane(!) Pasta Bolognese speisten – und hellauf begeistert waren 😉

Und Yasemin steht auf „Multikulti“, auch in der Küche. Curry an Blumenkohl, Minze an Aubergine, Koriander an Linsen… Jede Woche bringen sie und ihr Team neue Kreationen auf die Speisekarte.

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Vengo Die Gemüseküche, Ostertorsteinweg 91 + Ansgaritorstraße 1 (Lloydhof / Citylab)

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fairtragen

fairtragen

Leon Fellows von fairtragen

Vor neun Jahren wagte Leon Fellows den Sprung ins kalte Wasser und eröffnete Bremens ersten Laden für Bio-und-Fair-Trade-Mode. Ob sich so etwas etablieren kann, stand damals noch in den Sternen. Doch für Leon ist Fairtragen nicht zuletzt Überzeugungssache.

Nun setzt er seinem Projekt mit einem eigenen Modelabel die Krone auf. Le Renard (der Fuchs) wird es heißen und ist eine Hommage an den französischen Chic. Man darf gespannt sein…

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fairtragen, Buntentorsteinweg 9 + Ostertorsteinweg 90

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Coockies Cupcake

CoockieCupcake

André & Chen von Coockies Cupcakes

In der Gastronomie waren Chen und André (Foto) schon immer gerne tätig. Meistens in den dunklen Abendstunden. Bis sie die Lust auf mehr Licht & Farbe packte. Und der Traum von einem eigenen, kleinen Café…

…so, wie‘s sie am liebsten mögen: im American Diner Style der 50er, mit Cupcakes in allen möglichen Variationen und Mopsdame Coockie als Patronin und Namensgeberin.

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Coockies Cupcake, Ostertorsteinweg 103

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Le Macara

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Esem Dev von LeMacara

Von der Hobby-Bäckerin zur Cake-Designerin. Esem Dev hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. In ihrem Findorffer Laden LeMacara finden Backfans alles, was sie zum kreativen Backen und Dekorieren brauchen, wertvolle Tipps inklusive.

Und wer nicht selbst zum Rührlöffel und Spritzbeutel greifen will, kann bei Esem individuell gestaltete Torten bestellen. „Das darf auch gerne was ganz Ausgefallenes sein“, schmunzelt sie.

tauschen, leihen, kaufen | Szeneläden
LeMacara, Admiralstraße 158

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